GLOSSAR

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In unserem Glossar bemühen wir uns viele »fachchinesische« Begriffe zu übersetzen. Hier finden Sie auch viele Fachbegriffe aus der Trockenfutterherstellung. Damit sieht man, was viele Menschen ihren Hunden und Katzen mit der täglichen Fütterung zumuten. Zusätzlich haben Sie mit diesem Glossar die Möglichkeit in Ruhe Fachbegriffe nachzuschlagen. Sollten Ihnen ein oder mehrere Fachbegriffe fehlen, geben Sie uns bitte kurz per E-Mail Bescheid. Hier können Sie uns erreichen.

A

Algen: Algen liefern Mineralien und werden meist in getrockneter Form gegeben.

Alleinfuttermittel: Als Alleinfuttermittel versteht man Futtermittel, welche die Tiere abhängig von ihrer Art und ihrem Alter mit allen notwendigen Nährstoffen versorgen.

Amarant: Amarant ist eine uralte Kulturpflanze, deren Samen wie Getreide verwendet werden - deshalb bezeichnet man sie als Pseudegetreide. Amarant ist ein glutenfreies Getreide und hat einen hohen Gehalt an Eisen, Eiweiß und Mineralstoffen, beinhaltet allerdings auch spezielle Gerbstoffe, die die Aufnahme von Vitaminen, Proteinen und Spurenelementen hemmt.

Analytischer Bestandteile: Unter den Begriff Analytischer Bestandteile fallen: Rohprotein, Rohfaser, Rohfett, Rohasche, Feuchtigkeit, Lysin, Methionin, Calcium, Natrium und Magnesium.

Ascorbinsäure: Ascorbinsäure ist eine andere Bezeichnung für Vitamin C. Im Trockenfutter ist es meistens synthetischer Herkunft und wird häufig als natürliches Antioxidans eingesetzt.

B

Bäckereierzeugnisse: Bäckereierzeugnisse sind alle Erzeugnisse der Backwarenproduktion z.B. Brot, Kuchen, Kekse, Teigwaren usw.. Bäckereierzeugnisse sind ein schlecht verwertbarer Füllstoff im Futter. Vorsicht, hier kann sich Zucker verbergen.

BHA: BHA (Butylhydroxyanisol (E320)) ist ein künstlich hergestelltes Antioxidant (siehe auch EWG-Zusatzstoffe).

BHT: BHT (Butylhydroxytoluol (E321)) ist ein künstlich hergestelltes Antioxidant (siehe auch EWG-Zusatzstoffe).

Biotin: Biotin ist natürliches B-Vitamin gleich Vitamin H.

Blutmehl: Blutmehl ist getrocknetes Blut.

Brauner Reis: Brauner oder auch unpolierter Reis. Hier wird nur die oberste Hülle vom Reis entfernt und dient als pflanzlicher Faseranteil, hat keine gute Verwertbarkeit.

Brewer's Rice: Brewer's Rice ist ein Reis der bei der Bier- und Schnapsherstellung übrig bleibt und dient im Trockenfutter als nährstoffloser Ballaststoff.

C

Calciumcarbonat: Calciumcarbonat ist ein natürliches Calcium und wird auch als Kalk bezeichnet.

Calciumpantothenat: Calciumpantothenat ist synthetisch hergestelltes Vitamin B5.

Calciumoxid: Calciumoxid ist eine natürliche Calciumverbindung.

Cerealien: Cerealien sind Ballaststoffe im Trockenfutter, die aus dem Abfall der Müsliherstellung gewonnen werden und nicht verwertet werden können. Cerealien dienen in Trockenfutter meist nur als Füllstoff.

Cellulose: Cellulose sind Ballaststoffe im Trockenfutter, die aus unverdaulichen Pflanzenteilen bestehen. Cellulose dienen in Trockenfutter meist nur als Füllstoff.

Cholin: Cholin ist wichtig für viele Stoffwechselvorgänge und zählt im weitesten Sinne zu den Vitaminen.

Cholinchlorid: Cholinchlorid ist synthetisch hergestelltes Cholin.

D

Digest: Digest ist eine vorverdaute Flüssigkeit, die zur Verdauungsförderung eingesetzt wird.

Dropshipping: Dropshipping kommt aus dem amerikanischen Sprachraum. Übersetzt bezeichnet es das »Streckengeschäft« bzw. den »Direktversand« durch ein Zentrallager.

E

Eiererzeugnisse: Eiererzeugnisse sind Abfallprodukte aus der Eiverarbeitung. Damit sind meistens die Eierschalen gemeint. Eierschalen sind allerdings ein hochwertiger Calziumlieferant. Wird ein ganzes Ei im Trockenfutter verwendet, wird das mit »Ei« deklariert.

Einzelfuttermittel: Als Einzelfuttermittel versteht man ein Futtermittel, das zur vollwertigen Ernährung eine Zugabe von Ergänzungsfuttermittel erfordert.

Eisenoxid: Eisenoxid ist natürliches Eisen.

Eisensulfat: Eisensulfat oder auch Ferrosulfat ist ein synthetisch hergestelltes Eisen.

Erdnusshülsen: Erdnusshülsen werden häufig als unverdaulicher Magenfüller im Trockenfutter eingesetzt.

Ergänzungsfuttermittel: Als Ergänzungsfuttermittel versteht man ein Futtermittel, das ein oder mehrere Einzelfuttermittel ergänzt, um eine ausreichende Versorgung zu bieten.

Ethoxyquin: Ethoxyquin ist künstlich hergestelltes Antioxidans. Auf Grund seiner giftigen Wirkung darf es in Deutschland nicht in Lebensmitteln verarbeitet werden. Ethoxyquin wurde ursprünglich dazu genutzt, um die Haltbarkeit von Gummi zu verbessern.

EWG-Zusatzstoffe: EWG-Zusatzstoffe sind Antioxidantien, die verhindern, dass Fett ranzig wird. Wird öfters bei Angabe von »ohne künstliche Konservierungsstoffe« eingesetzt. Hierbei gibt es schädliche EWG-Zusatzstoffe wie z.B. BHT (E321), BHA (E320), Propylgallate, Ethoxyquin. Diese EWG-Zusatzstoffe sammeln sich auf Dauer in der Leber und dem Fettgewebe der Tier an und führen zu Krankheiten wie Allergien, Krebs, Nerven- und Leberschäden.

F

Farbstoffe: Farbstoffe werden dazu benutzt, um das Futter schön und einheitlich aussehen zu lassen. Die Farbstoffe findet man häufig unter den E-Bezeichnungen oder unter Begriffen wie z.B. Curcumin oder Riboflavin, manchmal wird auch Karamel als Farbstoff eingesetzt.

Feuchtigkeit/Flüssgkeit: Feuchtigkeit/Flüssgkeit ist ein Analytischer Bestandteil und wird nach der Weender Futtermittelanalyse ermittelt. Der Feuchtigkeits-/Flüssgkeitsgehalt ist keine Pflichtangabe im Futter, wenn er unter 14% liegt. Bei der Alleinfuttermittel Deklaration gibt es drei Werte für den Wassergehalt: Trockenfutter darf maximal 14% Wassergehalt haben, halbfeuchtes Futter darf 20-40% Wasergehalt haben und Feuchtfutter darf 70-85% Wassergehalt haben.

Ferrosulfat: Ferrosulfat oder auch Eisensulfat ist ein synthetisch hergestelltes Eisen.

Fisch: Fisch ohne genaue Bezeichnung der verwendeten Sorte. Hier handelt es sich eine Mischung aus verschiedenen Sorten von reinem Fisch ohne deren Nebenprodukte.

Fischmehl: Fischmehl ist getrockneter, gemahlener Fisch im Ganzen oder auch nur bestimmte Teile vom Fisch.

Fischnebenerzeugnisse: Fischnebenerzeugnisse sind Innereien, Flossen, Köpfe, Gräten usw. vom Fisch.

Fleisch: Fleisch kann im Trockenfutter zwar durchaus auch hochwertiges und hochverdauliches Muskelfleisch sein. Kann aber auch aus minderwertigem Binde- und Sehnengewebe, Schleimhäute und Fettgewebe bestehen.

Fleischmehl: Fleischmehl ist reines getrocknetes und gemahlenes Fleisch, gleich welcher Art und Qualität. Je nach Produktionsland fallen unter dem Begriff Fleischmehl durchaus auch tierische Nebenerzeugnisse.

Folsäure: Folsäure ist ein B-Vitamin.

Futtermittelallergie: Eine Futtermittelallergie ist eine Futtermittelunverträglichkeit. Durch eine Überreaktion des Körpers auf die Nahrung folgt eine Antwort des Immunsystems (Allergie).

G

Geflügelmehl: Geflügelmehl sind getrocknete, gemahlene Schlachtnebenprodukte wie z.B. Kopf, Innereien usw. manchmal auch Federn.

Geflügelfleischmehl: Geflügelfleischmehl ist getrocknetes, gemahlenes Geflügelfleisch.

Geflügelprotein: Geflügelprotein ist eine Mischung aus Geflügelschlachtnebenprodukten. Alles vom Huhn was kein Fleisch ist. Unter anderem Federn, Klauen, Schnäbel.

Gemüse: Unter den Begriff Gemüse im Trockenfutter fallen alle frisch oder haltbar gemachtem Gemüse und Hülsenfrüchten. Hülsenfrüchte sind für Hunde schwer verdaulich und belasten den Verdauungstrakt der Tiere unnötig. Sie werden aber aus wirtschaftlichen Gründen gerne im Futter eingesetzt.

Getreide: Unter den Begriff Getreide fallen alle Getreidesorten. Getreide liefert zwar eine Menge Proteine, jedoch sollte bei der Fütterung der Hauptproteinlieferant Fleisch sein und der Getreideanteil möglichst gering.

Glucosamin: Glucosamin ist Bestandteil des Bindegewebes und eine natürliche Gelenkschmiere.

Grieben: Grieben ist aus Rinderhaut hergestellt und ist ein gemahlenes Abfallprodukt.

I

Inhaltsstoffe: Inhaltsstoffe sind die analytische Bestandteile eines Futtermittels, wie z.B. Rohprotein, Rohfett, Rohfaser, Rohasche, Aminosäuren, aber auch die Mengenelemente, wie Kalzium, Phosphor und Natrium.

Inositol: Inositol ist eine vitaminähnliche Substanz aus der Vitamin B-Reihe. Inositol ist unter anderem wichtig für die Übertragung von Nervensignalen im Körper.

Inulin: Inulin sind unverdauliche Ballaststoffe.

J

Jod: Jod sind Spurenelemente.

K

Karamell: Karamell ist erhitzter Haushaltszucker.

Kleber: Kleber sind teigbildende Klebereiweißstoffe im Getreide.

Kleie: Unter Kleie versteht man den Schalenrückstand aus der Getreideverarbeitung. Die Kleie besteht aus dem Keimling und den Randschichten des Korns. Bei zuviel kann die Aufnahme und Verwertung von Calcium und Zink im Körper behindert werden.

Knochenmehl: Knochenmehl sind gemahlene Knochen.

Kobalt: Kobalt ist ein lebenswichtiges Mineral.

Künstliche Aromastoffe: Künstliche Aromastoffe sind alle nicht natürlich vorkommenden Aromen. Künstliche Aromastoffe werden benutzt um den Geschmack und Geruch eines Futters zu ändern.

Kupfer: Kupfer ist ein lebenswichtiges Mineral.

Kupfercarbonat: Kupfercarbonat ist natürliches Kupfer und dient als Grundlage zur Herstellung anderer Kupferverbindungen.

Kupfergluconat: Kupfergluconat ist ein synthetisch hergestelltes Kupfer.

Kupfersulfat: Kupfersulfat ist ein synthetisch hergestelltes Kupfer, ist umweltgefährdend und gesundheitsschädlich.

L

Linolsäure: Linolsäure ist eine essentielle Fettsäure.

Lysin: Lysin ist eine essentielle und schwefelhaltige Aminosäure.

M

Magnesiumoxid: Magnesiumoxid ist eine natürliche Magnesiumquelle.

Mais: Bei Mais in der Deklaration von Trockenfutter sind nicht die Maiskörner gemeint. Sondern hier wird der gesamte Maiskolben verarbeitet. Mais ist laut wissenschaftlichen Untersuchungen Hauptauslöser von Allergien.

Maiskleberfutter: Maiskleberfutter ist ein Nebenerzeugnis aus der Maisstärkegewinnung. Es besteht aus Kleie und Kleber und enthält viel Protein, das kaum verwertbar ist. Es kommt vor allem in der Rinderzucht zum Einsatz. Maisgluten verhindert Durchfall und hält dadurch unverwertete Stoffe als auch Giftstoffe im Körper fest, was eine erhebliche Belastung der Nieren und Leber darstellt, da diese Stoffe ständig abgebaut werden müssen.

Maisgluten: Maisgluten bleiben bei der Herstellung von Maissirup oder -stärke übrig und liefern ein hochwertiges Eiweiß.

Maiskeime: Maiskeime sind hochwertige Fettlieferanten, aus ihnen wird durch Pressverfahren das Maiskeimöl gewonnen.

Maismehl: Maismehl sind getrocknete und gemahlene ganze Maiskolben.

Maisvollkornmehl: Maisvollkornmehl ist das Mehl, das aus getrockneten Maiskörnern hergestellt wird.

Manganoxid: Manganoxid ist eine Mangan III Verbindung gleich Mineralstoff.

Mangansulfat: Mangansulfat ist eine Mangan II Verbindung gleich Mineralstoff.

Melasse: Melasse ist ein Nebenprodukt der Zuckerherstellung und besteht zur Hälfte aus Saccharose.

Menadion: Menadion ist ein in Salzform vorliegendes Vitamin K3. Menadion wird in der Humanmedizin und in der Lebensmittelindustrie nicht mehr verwendet, da die Risiken den Nutzen überwiegen, aber leider aus Kostengründen weiterhin in Tierfutter zu finden ist.

Milch- und Molkereierzeugnisse: Zu Milch- und Molkereierzeugnisse zählen z.B. Molke, Käse, Milchpulver usw.. Können aber auch Nebenprodukte aus der Käseherstellung sein. Vorsicht, hier kann sich Zucker verbergen.

Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) in Deutschland, ist ein auf Fertigpackungen anzugebendes Datum und eine sogenante Herstellergarantie, das angibt, bis zu welchem Termin ein Lebensmittel bei sachgerechter Aufbewahrung (insbesondere Einhaltung der im Zusammenhang mit dem MHD genannten Lagertemperatur) auf jeden Fall ohne wesentliche Geschmacks- und Qualitätseinbußen sowie gesundheitliches Risiko zu konsumieren ist. Da es sich um ein Mindesthaltbarkeits- und nicht um ein Verfalldatum handelt, ist das Lebensmittel in der Regel auch nach dem angegebenen Datum noch verzehrfähig.

N

Natriumchlorid: Natriumchlorid ist Kochsalz.

Natriumselen: Natriumselen sind synthetisches Selen.

Natürliche Aromastoffe: Natürliche Aromastoffe werden aus pflanzlichem oder tierischem Ausgangsmaterial hergestellt.

Naturidentische Aromastoffe: Naturidentische Aromastoffe werden chemisch hergestellt. Das Ergebnis der Herstellung ist identisch mit einem natürlichen Aromastoff.

Niacin: Niacin ist Vitamin B3.

O

Öle & Fette: Unter dem Begriff Öle & Fette sind alle Öle & Fette tierischen und pflanzlichen Ursprungs gemeint.

P

Pangaminsäure: Pangaminsäure ist ein wasserlöslicher Vitamin B-Stoff und wird auch als Vitamin B15 bezeichnet.

Pantotheniesäure: Pantotheniesäure ist Vitamin B5.

Pflanzliche Eiweißextrakte: Pflanzliche Eiweißextrakte sind Rückstände aus der Herstellung pflanzlicher Öle, meisten von Sojaprodukten.

Pflanzliche Nebenerzeugnisse: Pflanzliche Nebenerzeugnisse sind alle Abfallprodukte der pflanzenverarbeitenden Industrie wie z.B. Erdnussschalen, Stroh, Pressrückstände aus der Ölgewinnung von Mais oder Soja, Grannen usw. Pflanzliche Nebenerzeugnisse sind ein schlecht verwertbarer Füllstoff und belasten den Verdauungstrakt der Tiere unnötig.

Phosphor: Phosphor ist für den gesamten Stoffwechsel von erheblicher Bedeutung sowie für den Säure-Basen-Haushalt notwendig. Es kommt in Knochen und Zähnen vor. Das Verhältnis Calcium/Phosphor sollte bei ca. 1,2 bis 1,5:1 liegen.

Potassiumchlorid: Potassiumchlorid ist eine Quelle für Kalium.

Potassiumcitrat: Potassiumcitrat ist natürliches Kalium.

Propylenglycol: Propylenglycol ist ein Konservierungsstoff und Süßstoff. Auch als Frostschutzmittel bekannt und schädlich für Hunde.

Pyridoxinhydrochlorid: Pyridoxinhydrochlorid ist eine andere Bezeichnung für Vitamin B6.

R

RFK: RFK ist die Abkürzung beim barfen für Rohe fleischige Knochen. Diese sind sehr wichtig bei der Rohfütterung. Knochen sind nicht nur nützliche Zahnreiniger. Sie enthalten lebenswichtige Stoffe wie Eisen, Enzyme, Fett, Mineralien und natürlich Calcium für ein gesundes Knochengerüst.

Riboflavin: Riboflavin ist Vitamin B2.

Rohasche: Rohasche ist ein Analytischer Bestandteil und wird nach der Weender Futtermittelanalyse ermittelt. Unter Rohasche versteht man, was übrig bleibt, wenn alle organischen Bestandteile des Futters in einem speziellen Ofen bei 550°C erhitzt werden, bis nur Asche übrig bleibt: Dieser Wert umfasst Mineralstoffe, Spurenelemente, aber auch Sand. Ein gewisser Gehalt an Rohasche ist essentiell, da die darin enthaltenen Mineralstoffe (wie Kalium, Kalzium und Magnesium) für den Hund lebenswichtig sind. Zu hoch sollte der Wert jedoch auch nicht sein, da die anorganischen Stoffe keine Energie enthalten und langfristig die Nieren belasten können.

Rohfaser: Rohfaser ist ein Analytischer Bestandteil und wird nach der Weender Futtermittelanalyse ermittelt. Unter Rohfaser versteht man die nicht verdaulichen Bestandteile des Futters. Hauptsächlich Cellulose, aber auch Hemicellulose und Lignin. Rohfaser ist jedoch nicht deckungsgleich mit Ballaststoffen, welche auch einige weitere Bestandteile enthalten. Eine gewisse Menge an Rohfaser im Hundefutter ist wichtig für die Darmtätigkeit des Hundes; zu hohe Anteile verringern jedoch die Verdaulichkeit des Futters.

Rohfett: Rohfett ist ein Analytischer Bestandteil und wird nach der Weender Futtermittelanalyse ermittelt. Unter Rohfett versteht man die enthaltenen Öle, Fette und fettähnlichen Bestandteile tierischen und pflanzlichen Ursprungs im Futter. Ein Mindestgehalt an Fetten ist wichtig, damit der Hund die Fettsäuren aufnimmt, die sein Körper nicht selbst herstellen kann (essenzielle Fettsäuren) und so seinen notwendigen Energiebedarf deckt. Nur so kann er fettlösliche Vitamine verwerten. Mit dem Fettanteil steigt der Energiegehalt des Futters, was je nach Bedarf des Hundes ein Vor- oder Nachteil sein kann.

Rohprotein: Rohprotein ist ein Analytischer Bestandteil und wird nach der Weender Futtermittelanalyse ermittelt. Unter Rohprotein versteht man die in der Analyse ermittelten stickstoffhaltigen Verbindungen im Futter. Sie lassen Rückschlüsse auf die enthaltenen Proteine (Eiweiße) zu. Die Rohproteinangabe umfasst auch eiweißähnliche Bestandteile wie freie Aminosäuren, Peptide und Alkaloide. Hochwertiges und gut verdauliches Eiweiß spielt in der Hundeernährung eine große Rolle. Die Weender Analyse differenziert jedoch nicht zwischen verschiedenen Eiweißquellen. So lässt sie auch keine Rückschlüsse auf die Verdaulichkeit und Qualität (also die Zusammensetzung der Aminosäuren) der im Futter enthaltenen Proteine zu.

S

Schrot: Schrot ist gemahlenes Getreide.

Selen: Selen ist ein lebensnotwendiges Mineral.

Sojamehl: Sojamehl ist ein Nebenprodukt aus der Sojabohnenölherstellung. Es liefert hochwertiges Eiweiß, ist allerdings auch ein hohes Allergiepotential und schlecht verwertbar.

T

Taurin: Taurin ist eine Aminosäure und lebenswichtig für Katzen.

Thiaminhydrochlorid: Thiaminhydrochlorid ist synthetisch hergestelltes Vitamin B1.

Thiaminmonocitrat: Thiaminmonocitrat ist synthetisch hergestelltes Vitamin B1.

Tierfett: Das Tierfett ist nachweislich einer der Hauptspeicherplätze für Chemie, Pharmazeutika (Medikamente, z.B. Antibiotika), Impfbegleitstoffe usw.

Tierische Nebenerzeugnisse: Tierische Nebenerzeugnisse sind Schlachtabfälle. Unter diesen Begriff fallen unter anderem Innereien, Knochen, Knorpel und Blut, aber auch Federn, Hufe, Haare, Schnäbel und sogar Urin. Manche dieser Nebenerzeugnisse können Hunde durchaus sehr gut verwerten, andere wiederum kaum. In der Heimtiernahrung dürfen übrigens auch Schlachtabfälle der Kategorie 3 - z.B. Hufe, Häute, Federn usw. von schlachttauglichen Tieren, aber auch Küchenabfälle und überlagerte Lebensmittel verwendet werden. Was man der Inhaltsgruppe nicht entnehmen kann, wieviel Fleisch und wieviele Schlachtabfälle in welcher Qualität sich im Futter befindet.

Tiermehl: Tiermehl wird aus Schlachtabfällen hergestellt. Unter anderem auch aus Tierkörperbeseitigungsanstalten.

Tocopherol: Tocopherol ist Vitamin E. Im Trockenfutter häufig als natürliches Antioxidant.

Trockenschnitzel: Trockenschnitzel sind getrocknete Rübenschnitzel (klein geschnittene Rüben).

Z

Zinkcarbonat: Zinkcarbonat ist ein Quelle für Zink.

Zinkoxid: Zinkoxid ist natürliches Zink.

Zinksulfit: Zinksulfit ist synthetisch hergestelltes Zink.

Zucker: Zucker im Trockenfutter ist ein schädlicher Lockstoff. Er soll die Akzeptanz vieler Futtersorten verbessern, damit es überhaupt gefressen wird. Führt auf Dauer zu Schädigungen der Bauchspeicheldrüse (Karamel) und der Zähne.

Zuckerrübentrockenschnitzel: Das ist ein Nebenerzeugnis, das bei der Zuckergewinnung aus Zuckerrüben anfällt und aus extrahierten getrockneten Schnitzeln besteht und wird normalerweise als Kraftfutter für Pferde und Kühe verwendet. Im Trockenfutter als Lockstoff.

© Zuletzt geändert: 01. Juni 2017 | Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt | Die Verwendung ohne Zustimmung des Urhebers ist untersagt | Alle Angaben ohne Gewähr