Häufig gestellte Fragen

BARF Leitfaden - Häufig gestellte Fragen

BARF Leitfaden - Häufig gestellte Fragen

Inhaltsverzeichnis

Warum empfehlen nur wenige Tierärzte die Fütterung von rohem Fleisch?

Wird mein Hund aggressiv durch die Verfütterung von rohem Fleisch?

Wie stelle ich meinen Hund am besten auf rohes Fleisch um?

Was soll ich tun wenn mein Hund das rohe Fleisch nicht akzeptiert?

Kann mein Hund durch die Verfütterung von rohem Fleisch Salmonellen, Parasiten oder sonstige Bakterien bekommen?

Ist verdorbenes Fleisch für meinen Hund gefährlich?

Warum erbricht mein Hund wenn er rohes Fleisch gefressen hat?

Kann sich mein Hund beim Verzehr von rohem Fleisch überfressen?

Mein Hund setzt seltener und weniger Kot ab?

Warum hat mein Hund so harten Kot nach dem Fressen von Knochen?

Ist es normal das mein Hund Gras frisst?

Ist es normal das mein Hund Kot frisst?

Mein Hund trinkt weniger Wasser ist das normal?

Ist das Calcium/Phosphor-Verhältnis ausreichend?

Kann mein Hund Leber- oder Nierenschäden durch die vielen Proteine im Fleisch bekommen?

Mein Hund hat Leber- oder Nierenschäden. Was muss ich beachten?

Wird mein Hund von Fett fett?

Wie stelle ich fest ob mein Hund zu dick ist?

Ich bin Vegetarier. Kann ich meinen Hund auch vegetarisch ernähren?

Darf ich meinem Hund Leckerlis geben?

Brauche ich einen Fütterungsplan?

Kann mein Hund von rohem Fleisch Durchfall bekommen?

Kann ich Trockenfutter und rohes Fleisch miteinander mischen?

Was soll ich tun wenn mein Hund kein Gemüse, keine Kräuter oder Obst mag?

Gibt es Hunde die das rohe Fleisch nicht vertragen?

Wie taue ich das gefrorene, rohe Fleisch auf?

Wie gebe ich meinem Hund das rohe Fleisch?

Welche Menge rohes Fleisch benötigt mein Hund am Tag?

Was muss ich bei der Welpenaufzucht beachten?

Muss ich dem rohen Fleisch noch etwas hinzufügen oder was muss ich noch beachten?

Wie soll ich auf Reisen rohes Fleisch füttern?

Wie wird das rohe Fleisch verschickt, damit es gefroren ankommt?

Warum empfehlen nur wenige Tierärzte die Fütterung von rohem Fleisch?

Auf diese Frage gibt es wohl so viele Antworten wie es Tierärzte gibt. Aber Sie können sich die Frage selbst beantworten, wenn Sie sich mal überlegen, womit Tierärzte unter anderem ihren Lebensunterhalt verdienen. Die meisten Tierärzte haben Verträge mit den gängigen Trockenfutterherstellern. Eine unabhängige Studie belegt, das es in Deutschland ca. 20% weniger Tierärzte gäbe, wenn diese nicht auch ihr Trockenfutter verkaufen würden.

Wird mein Hund aggressiv durch die Verfütterung von rohem Fleisch?

Leider kursieren immer noch solche Märchen, dass Hunde durch den Verzehr von rohem Fleisch zu blutrünstigen Bestien werden. Oft kommt die Aussage von Trockenfutterhersteller oder Tierärzten die weiterhin ihr »Getreide-Magenfüller« Produkt verkaufen wollen. Da ist absolut nichts wahres dran, verdammen Sie solche Märchen dahin wo sie hingehören: nämlich in die Märchenstunde. Eine Umstellung auf artgerechte Fütterung kann sogar helfen, sehr nervöse und aggressive Hunde etwas zu beruhigen. Gerade das zugesetzte Phosphat (E 338) im Trockenfutter kann in höheren Dosen die Aufnahme von Calcium, Eisen und Magnesium behindern und steht im Verdacht, Auslöser von Hyperaktivität, Unruhe und Aggressivität beim Hund zu sein.

Wie stelle ich meinen Hund am besten auf rohes Fleisch um?

Nach der letzten Trockenfuttermahlzeit sollte der Hund einen Fastentag einlegen. An diesem Tag geben Sie ihm nur Wasser. Keine Sorge, der Hundebesitzer hat damit oftmals mehr Probleme als der Hund. Danach sollten Sie eine Woche lang MULDER Fertigmenü Pansen (Pens compleet) gewolft füttern. Im grünen Pansen sind sämtliche Bakterien enthalten, die der Hund für den Aufbau einer gesunden Darmflora benötigt (gesunde Darmflora = gutes Immunsystem). Sollte der Hunde jedoch Probleme mit der Fettverdauung haben, dann sollten Sie, in der ersten Woche, MULDER Fertigmenü Entenfleisch (Eend compleet) gewolft geben. Danach können Sie alle andere Fleischsorten füttern. Auch der Hund liebt Abwechslung. Höchstens Ihr Hund hat eine Fleischallergie gegen Huhn- oder Rindfleisch, dann bleibt i.d.R. noch Ente- oder Pferdefleisch übrig.

Sollte Ihr Hund diverse Arzneimittel nehmen, sollten diese so bald wie möglich abgesetzt werden. Das ist auch wichtig um das Krankheitsbild eingrenzen zu können.

Was soll ich tun wenn mein Hund das rohe Fleisch nicht akzeptiert?

Hunde, die in ihrem bisherigen Leben nur das Trockenfutter kennen und bisher kein rohes Fleisch kennengelernt haben, zeigen manchmal gerne eine ablehnende Haltung gegenüber rohem Fleisch. Meistens liegt das daran, dass Trockenfutter einen extrem starken Geruch, durch diverse Lock- und Geruchsstoffe hat und der Geruch von frischem rohem Fleisch nicht sehr intensiv ist. Deshalb erkennt der Hund das rohe Fleisch nicht als Futter. Sollte Ihr Hund anfänglich das rohe Fleisch ablehnen, können Sie es entweder kurz anbraten oder mit kochendem Wasser überbrühen. Damit erreichen Sie, dass das Fleisch einen stärkeren Eigengeruch bekommt. In den folgenden Tagen verkürzen Sie dann die Brat- oder Brühzeit langsam, so wird der Hund langsam an das rohe Fleisch gewöhnt.

Kann mein Hund durch die Verfütterung von rohem Fleisch Salmonellen, Parasiten oder sonstige Bakterien bekommen?

Hunde sind Fleischfresser (Karnivore) und verfügen über einen Verdauungsapparat der auf die Verdauung von rohem Fleisch, Knochen und Knorpel eingestellt ist. Die Magensäure eines Hundes enthält anteilig zehnmal mehr Salzsäure, im Vergleich zu der des Menschen, und hat zusammen mit der Nahrung im Magen einen pH-Wert von unter 1 (beim Menschen liegt der pH-Wert zwischen 4 und 5). Zur Produktion der Verdauungssäfte brauchen Hunde Fleisch als Schlüsselreiz. Wenn bei der Verfütterung von rohem Fleisch genügend Verdauungssäfte produziert werden können, dann haben Salmonellen, Parasiten oder sonstige Bakterien in einem gesunden Hundeorganismus keine Chance. Es kommt daher nur äußerst selten zu einem Parasiten-Befall.

Ist verdorbenes Fleisch für meinen Hund gefährlich?

Grundsätzlich nein. Alle Wölfe und Hunde sind von der Natur aus an Aas angepasst. Der Wolf ist in der Natur eine Gesundheitspolizei. Fleisch, das für uns Menschen als verdorben gilt, hat auf natürlich ernährte Hunde eher einen positiven Effekt, die darin befindlichen Zersetzungsbakterien unterstützen das Verdauungssystem des Hundes. Sie sollten aber trotzdem, bei der Verabreichung, auf entsprechende Hygiene achten.

Warum erbricht mein Hund wenn er rohes Fleisch gefressen hat?

Das Erbrechen beim Hund kann verschiedene Ursachen haben. Wenn er unverträgliche oder giftige Stoffe aufgenommen hat, löst der Hundeorganismus das Erbrechen aus. Bei Hündinnen kann man beobachten das sie das gefressene Fleisch wieder erbrechen, um es dann ihren Welpen zu verfüttern. Man kann auch beobachten dass der Hund sehr schnell, sehr viel frisst und sich oft in eine ruhige Ecke zurückzieht. Er erbricht das Futter und frisst es danach in aller Ruhe wieder auf. Das ist ein Überbleibsel vom Verhalten des Wolfes, der große Nahrungsmengen verschlingt, sie dann in seiner Höhle oder seinem Versteck erbricht, um sie nach und nach wieder zu fressen. Der Wolf bringt dadurch einen großen Teil seiner Beute vor Fressfeinden in Sicherheit. Erst wenn das Erbrechen beim Hund über einen längeren Zeitraum anhält, muss man mit einer Erkrankung rechnen. Ein Erbrechen nach einer Vergiftung ist von den beschriebenen Erbrechensarten i.d.R. durch ein verändertes Verhalten und andere begleitende Krankheitszustände zu unterscheiden.

Kann sich mein Hund beim Verzehr von rohem Fleisch überfressen?

Eigentlich kaum, den Fressattacken erleidet ein Hund nur, wenn er aufgrund naturfremder Trockenfütterung, keine natürliche Appetitsregelung mehr hat und sich Mangelerscheinungen einstellen. Hundebesitzer die rohes Fleisch geben, staunen oft darüber, wie sich die aufgenommene Futtermenge nach der Futterumstellung merklich reduziert. Das gelegentliche Schlingen wieder Erbrechen und wieder Fressen ist eine natürliche Erscheinung des Hundes und hat nichts mit einem Überfressen zu tun.

Mein Hund setzt seltener und weniger Kot ab?

Das ist die positive Folge der Fütterung von rohem Fleisch. Es kommt daher das die Nahrung besser verstoffwechselt wird und ausschließlich Zutaten verfüttert werden, die zum großen Teil komplett vom Körper des Hundes verdaut bzw. verwertet werden. Daher wird die Kotmenge auch deutlich geringer. Je mehr Getreideanteil Sie allerdings verfüttern, desto mehr Kot wird auch abgesetzt. Normalerweise setzt der Hund ohne Getreidefütterung nur noch einmal täglich Kot ab.

Warum hat mein Hund so harten Kot nach dem Fressen von Knochen?

Das ist völlig normal. Die verschiedenen Bestandteile von Knochen lassen den Kot des Hundes fester werden. Wenn Sie Knochen im Zusammenhang mit rohem Fleisch und Fett füttern, kommt es zu einer Art Ausgleich im Körper. In der Natur fressen Wölfe und wildlebende Hunde auch nicht jeden Tag Knochen, daher sollten Sie maximal ein bis zweimal die Woche, Knochen in Verbindung mit Fleisch füttern.

Ist es normal das mein Hund Gras frisst?

Der Hund frisst in der Natur Gras oder Ähnliches, um die Knochenteile im Verdauungssystem sozusagen »einzuwickeln» und dadurch Verletzungen zu vermeiden. Es wird empfohlen, falls der Hund es frisst, Sauerkraut mit etwas Öl untergemischt zu füttern, dieses hat die gleiche Wirkung. Das Grasfressen kann aber auch vorkommen, wenn der Hund durch naturfremde Trockenfütterung eine veränderte Magensäure aufweist, die zu Beschwerden führt. Sie können das vergleichen, mit dem Griff des Menschen zur Tablette gegen Sodbrennen.

Ist es normal das mein Hund Kot frisst?

Der Fachbegriff lautet: Koprophagie. Sie ist den Hunden leider nur sehr schwer wieder abzugewöhnen. Aus Neugierde können bereits junge Hunde sich diese »Unart« aneignen. Das Schnüffeln am Kot anderer Tiere ist für den Hund normal und wichtig. Der Kot anderer Tiere ist voller Informationen für ihn. Der Kot sagt dem Hund z.B. was das andere Tier gefressen hat, wann es durchgekommen und ob es ihm unter Umtänden bekannt ist. Es gibt aber auch leider Hunde, die manchmal oder sogar regelmäßig Kot von anderen Hunden, Hasen, Katzen, Pferden, Rindern, Schafen und sogar Menschen fressen. Selbst bei ausgewogener Fütterung (BARF) wird dieses Verhalten ab und zu beobachtet. Häufig vermutet man als Ursache ein Nähstoffmangel, wie etwa an Thyamin (Vitamin B 9), Enzymen, Mineralien oder Spurenelementen. Doch das scheint in vielen Fällen die Ausnahme zu sein. Das gelegentliche Aufnehmen von tierischem Kot wird als unproblematisch angesehen. Dieser Kot schmeckt den Hunden einfach und hat einen hohen Kohlehydratanteil. Menschenkot dagegen ist oftmals stark mit Medikamentenrückständen belastet, und das ist für Hunde nicht mehr ungefährlich.

Die Ursachen für das fressen von Kot anderer Artgenossen kann einige Gründe haben:

  • Er könnte an Dauerhunger leiden und bekommt zu wenig Futter. Ein Ursache kann aber auch ein akuter Energiemangel sein, bei z.B. Schlittenhunde in Zeiten stärkster Arbeitsbelastung, bei sportlichen und sehr geforderten Hunden kann man dieses Verhalten manchmal beobachten.
  • Er  könnte auch einfach eine geschmackliche Vielfalt brauchen und nicht Tag für Tag das gleiche Trockenfutter oder die Futterzusammensetzung des Produktes ist ungünstig. Abhilfe kann dabei natürlich die Fütterung von BARF sein.
  • Er könnte auch zu einer Rasse der Dauerhungrigen gehören wie z.B. Beagel, Labrador, Cocker Spaniel, Berner Sennenhunde und andere. Abhilfe könnte da eine Fütterung von mehreren kleinen Portionen über den Tag verteilt schaffen.
  • Eine weitere Möglichkeit könnten die mit künstlichen Geschmacksverstärkern angereicherten Industriefutter sein, damit das Futter überhaupt gefressen wird. Diese Lockstoffe sind für den Hund unverdaulich und landen im Kot und können dort eine »Verführung« sein.
  • Parasiten, Bakterien oder Viren können ein Risiko für die Hunde darstellen. Vielleicht ist der Kot auch stark von Würmern befallen. Am besten die Kotprobe vom Tierarzt überprüfen lassen um gegebenenfalls entgegen wirken zu können.
  • Wenn die Funktion der Bauchspeicheldrüse gestört ist, wie eine Bauchspeichel Unterfunktion, kann es aber auch ein krankheitsbedingtes Kotfressen sein. Am besten mit dem  Tierarzt abklären.
  • Ammoniakduft und die unverdauten Rückstände wirken anregend auf Welpen und deshalb fressen gerade sie häufig Kot. Rechtzeitig erzieherisch dagegen steuern um es zu verhindern.
  • Das Kauen von Kot hat bei Hunden auch ein beruhigenden Effekt, da Glückshormone freigesetzt werden. Er könnte hohe Stressbelastung an sich oder er ist mit den Umweltreizen, die draußen auf ihn einstürmen völlig überfordert sein. Überprüfen Sie den Alltag, ändern vielleicht die Routineabläufe und achten auf Überforderung.

Abhilfe können gegebenenfalls schaffen: Calzium Carbonicum D 200 Globuli (homöopatisch) dazu parallel Spirulina (homöopatisch) oder feine Tonerde (homöopatisch) oder Blättermagen füttern.

Mein Hund trinkt weniger Wasser ist das normal?

Das ist völlig normal und sollte auch so sein. Das rohe Fleisch, und besonders Gemüse und Obst, enthalten so viel Wasser, dass der Durst des Hundes geringer wird und die nötige Menge an Flüssigkeit bereits über die Nahrung aufgenommen wird. Bei einer Trockenfütterung nimmt bzw. braucht der Hund eine Menge Wasser um das Futter überhaupt einigermaßen verwerten zu können.

Ist das Calcium/Phosphor-Verhältnis ausreichend?

Calcium ist unendlich wichtig für den Knochenaufbau. Das Calcium/Phosphor-Verhältnis sollte in der Nahrung eines Hundes ca. 1,2:1 betragen. Ohne das Verfüttern von rohen Knochen, würde der Hund seinen Calciumbedarf nicht decken können.

Kann mein Hund Leber- oder Nierenschäden durch die vielen Proteine im Fleisch bekommen?

Grundsätzlich nein. Zwar wird häufig so argumentiert, aber bei dieser Argumentation wird meistens nicht unterschieden, dass es für den Hund verwertbare und nicht verwertbare Proteine gibt. Es gibt pflanzliche und tierische Proteine die nicht das Gleiche sind, Hunde können pflanzliche Proteine so gut wie nicht verarbeiten, tierische Proteine aber fast komplett. Das können Sie erkennen an der deutlich verringerten Kotmenge nach der Umstellung auf rohes Fleisch. Die nicht verwertbaren pflanzliche Proteine, wie sie in großen Mengen im Trockenfutter enthalten sind, können sehr wohl zu Leber- und Nierenschäden führen.

Mein Hund hat Leber- oder Nierenschäden. Was muss ich beachten?

Bei einem leber- oder nierenkranken Hund sollte man weniger Geflügel und Pferd füttern (da der Proteingehalt höher ist), sondern möglichst Pansen und Rindfleisch. Ein bis zweimal in der Woche eine Fleischmahlzeit durch eine Molkereiproduktmahlzeit ersetzen (z.B. Quark, Joghurt oder Hüttenkäse mit passiertem Gemüse oder Obst), da tierisches Protein wichtig ist, aber Molkereiprodukte nierenschonend sind.

Wird mein Hund von Fett fett?

Hunde beziehen ihre Energie hauptsächlich aus Fetten, deshalb prinzipiell nein. Nicht Fette machen Hunde fett, sondern die Kohlenhydrate die in großen Mengen im Trockenfutter vorhanden sind. Die Fette sind außerdem unerlässlich für den Aufbau gesunder Nerven- und Hirnzellen. Wieviel Fett der Hund aufnimmt wird vom Appetit des Hundes gesteuert. Nur Hunde mit Mangelerscheinungen durch Trockenfutter, nehmen mehr auf als sie benötigen. Hunde die artgerecht ernährt werden nehmen nicht mehr Fett auf als sie benötigen. Die Hunde bekommen durch die Rohfleischfütterung stärkere Muskeln und legen im Körperbau zu. Bitte nicht mit fett werden verwechseln.

Wie stelle ich fest ob mein Hund zu dick ist?

Das können Sie bei einem erwachsenen und gesunden Hund ganz leicht feststellen. Wenn Sie ihm über die Seiten streichen und seine Rippen fühlen können ist alles in Ordnung. Sollten Sie jedoch viel schwammige Haut oder Fell über den Rippen spüren, oder diese gar überhaupt nicht mehr erfühlen können, dann ist Ihr Hund eindeutig übergewichtig. Dann sollten Sie die Futtermenge dementsprechend nach unten korrigieren und regelmäßig kontrollieren.

Ich bin Vegetarier. Kann ich meinen Hund auch vegetarisch ernähren?

So etwas dürfen Sie niemals machen. Einen Hund zum Vegetarier zu machen, wäre grob fahrlässig. Eine Übertragung menschlicher Denkweise auf Hunde ist absolut grundverkehrt. Das Verdauungssystem der Hunde ist auf die Verarbeitung von rohem Fleisch eingestellt. Pflanzliche Nahrungsmittel können vom Hund nur in vorverdauter Form resorbiert werden. Ein vegetarisch ernährter Hund würde unter schwerem Mangel leiden. Auf dem Markt gibt es vegetarische Futtermittel, aber egal in welcher Form sie angeboten werden, so etwas gehört nicht auf den Speiseplan eines Hundes.

Darf ich meinem Hund Leckerlis geben?

Leckerlis die aus natürlichen Nahrungsmitteln hergestellt werden ergänzen die Ernährung des Hundes positiv, z.B. getrocknetes Fleisch o.ä.. Nur falsche Leckerlis können den Hund krank machen. Darunter zählen solche die aus viel Getreide oder schlimmer noch aus Schokolade bestehen. Schokolade ist für Hunde absolut tabu und giftig. Ein »Rippchen« Schokolade kann bereits einen Yorkshire Terrier töten. In vielen industriell hergestellten Leckerlis ist ein erheblicher Prozentsatz an Zucker enthalten, der schädlich für den Hundeorganismus und die Zähne ist. Achten Sie darauf das Zucker oftmals auch als karamellisiert deklariert wird. Karamellisiert das heißt, dass der Zucker erhitzt wurde. Das wird oftmals einfach überlesen.

Brauche ich einen Fütterungsplan?

Es gibt im Internet mittlerweile sehr viele Fütterungspläne. Die brauchen Sie nicht. In der Natur sieht es so aus, dass Beutetiere ständig in unterschiedlicher Menge und Art zur Verfügung stehen. Kein Wolf oder wildlebender Hund kann sich nach irgendwelchen Fütterungsplänen richten. Das Verdauungssystem und der Stoffwechsel sind darauf eingestellt. Sie sollten lediglich wissen, welche Sorten von Fleisch und Nahrungsbestandteilen für Ihren Hund wichtig sind. Füttern Sie unregelmäßig, abwechslungsreich und in beliebiger Mischung. Damit kommen sie der Natur am nächsten. Eine ausgewogene Ernährung mit allen Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen benötigt ein Hund nicht täglich, sondern in einem Zeitraum mehrerer Wochen oder Monate. Niemals aber komplett und täglich in einer Mahlzeit wie es von der Trockenfutterlobby immer geraten wird.

Lediglich bei Welpen ist eine bestimmte tägliche Zusammenstellung erforderlich und ein Futterplan unter Umständen sinnvoll.

Kann mein Hund von rohem Fleisch Durchfall bekommen?

In der Übergangsphase der Umstellung von Trockenfutter auf rohes Fleisch kann es zu ungeformtem Stuhlgang kommen, dies stellt aber i.d.R. keinen Durchfall im Sinne einer Krankheit da. Das Verdauungssystem des Hundes ist auf die Verarbeitung der völlig naturfremden Trockenfütterung eingestellt und kann sich nicht so schnell umstellen, deshalb werden die unverdaubaren Bestandteile des Futters mittels Flüssigkeit aus dem Darm entfernt. Das kann dann wie Durchfall wirken. Der Schleim um den Kot in der Übergangsphase bedeuten nur, dass die Magenschleimhaut wieder neu gebildet wird. Mit zunehmender Umstellung des Verdauungssystems auf die Fütterung von rohem Fleisch lässt das aber wieder nach. Ein gelegentlich auftretender ungeformter Stuhlgang ist beim Hund normal und kein Grund zur Sorge.

Kann ich Trockenfutter und rohes Fleisch miteinander mischen?

Das sollten Sie nicht tun. Trockenfutter hat eine wesentlich längere Verdauungszeit als rohes Fleisch. Das Mischen kann zu Aufgasung, Durchfall und anderen Verdauungsstörungen führen, im schlimmsten Fall sogar zu einer Magendrehung. Wenn Sie aus irgendwelchen Gründen nicht auf eine Trockenfuttermahlzeit am Tag verzichten wollen, dann füttern Sie diese bitte morgens. Geben Sie abends mit einem 4-6 stündigen Zeitversatz das rohe Fleisch, da Magendrehungen bei rohem Fleisch so gut wie unbekannt sind, diese aber meistens nachts geschehen.

Was soll ich tun wenn mein Hund kein Gemüse, keine Kräuter oder Obst mag?

Zum Beispiel Karotten, in unzerkleinerter Form finden die meisten Hunde ziemlich uninteressant. Wenn Sie nun die Karotten in kleine Teile zerschneiden, würde es dem Hund dennoch gelingen, das Fleisch drumherum aufzunehmen und die zerkleinerten Karotten im Napf liegen zu lassen. Sie können ihrem Hund auch zuerst das Gemüse oder Obst in seinen Napf geben und wenn er diesen ausgeleckt hat, als Belohnung das rohe Fleisch füttern.

Gibt es Hunde die das rohe Fleisch nicht vertragen?

Prinzipiell nein. Man kann immer wieder Berichte lesen, dass einige Hunde das rohe Fleisch nicht vertragen. Das sind nichts weiter als Fehlinterpretationen des beobachteten Verhaltens des Hundes. Es wäre doch unlogisch anzunehmen, dass ein Hund seine naturgegebene Nahrung, auf die er genetisch abgestimmt ist, nicht verträgt. Es kann aber vorkommen, dass der Hund mit Erbrechen oder Durchfall oder ähnlichem reagiert. Das hat aber nichts mit Unverträglichkeit zu tun, sondern ist eine normale physische Reaktion des entwöhnten Hundeorganismus. Die vielen individuellen Schädigungen, die durch Trockenfutter verursacht wurden, müssen erst einmal behoben oder zumindest auf ein mögliches Minimum reduziert werden. Danach verträgt jeder Hund seine von Natur aus vorgegebene natürliche Kost. Lediglich bei allergisch reagierenden Hunden mit z.B. Unverträglichkeit gegen Huhn- oder Rindfleisch müssen entsprechend andere Fleischsorten (z.B. Pferdefleisch) verfüttert werden.

Wie taue ich das gefrorene, rohe Fleisch auf?

Es gibt mehrere Möglichkeiten. Sie können das rohe Fleisch entweder über zwei Tage langsam im Kühlschrank auftauen lassen oder, etwas schneller, einen Tag bei Zimmertemperatur. Sollten Sie vergessen haben das rohe Fleisch rechtzeitig aus der Gefriertruhe herauszunehmen, können Sie das es auch in kaltem oder warmem (nicht kochendem) Wasser auftauen. Bitte legen Sie das rohe Fleisch nicht in eine Mikrowelle. Das Erhitzen würde den Vitaminen und Mineralien nur schaden. Verfüttern Sie das rohe Fleisch bei Zimmertemperatur. Einmal aufgetaut sollte das rohe Fleisch im Kühlschrank gelagert und innerhalb von zwei Tagen verfüttert werden. Rohes Fleisch können Sie selbst dann noch verfüttern, wenn es stark riecht und verfärbt ist. Hunde mögen das gerne und es ist absolut ungefährlich für sie. Allerdings gilt das nur für rohes Fleisch und nicht für gekochtes. Gekochtes Fleisch das verdorben ist kann gefährlich werden. Tipp: Legen Sie das restliche, nicht gebrauchte, rohe Fleisch in eine einfache Kunststoffdose mit Deckel und stellen Sie es in den Kühlschrank.

Wie gebe ich meinem Hund das rohe Fleisch?

Am besten geben Sie einem ausgewachsenen Hund zwei Mahlzeiten täglich. Kleinhunde (bis ca. 15 kg) und Kastraten sind allerdings meist zufriedener, wenn nur eine Mahlzeit am Tag gefüttert wird - die Menge ist sonst so gering, dass der Hund das Gefühl bekommt, nur davon probieren zu dürfen. Ein Welpe sollte sein Futter noch auf zwei bis drei Mahlzeiten aufgeteilt bekommen.

Welche Menge rohes Fleisch benötigt mein Hund am Tag?

Die Angaben sind als Richtlinie anzusehen | Der Stoffwechsel eines jeden Hundes (auch innerhalb derselben Rasse) kann sehr unterschiedlich sein

Welpen & Junghunde: Benötigen ca. 4% des aktuellen Körpergewichtes pro Tag. Das Alter eines Welpen & Junghund hängt von der Rasse ab. Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Züchter wann Ihr Hund das Welpen- bzw. Junghundalter überschritten hat. Welpen & Junghunde benötigen noch diverse Ergänzungsfuttermittel zum heranwachsen. Bitte erfragen Sie das beim Züchter, bei uns oder laden sich unsere Futterpläne herunter.

BARF Futterplan mit HAPPYPETS & SEITZ - Für mittelgroße Hunderassen oder

BARF Futterplan mit MULDER - Für mittelgroße Hunderassen

Ein Welpe & Junghund sollte im ersten Lebensjahr zusätzlich Grünlippmuschelpulver in das Futter bekommen (siehe Futterplan). Je größer die Rasse, umso wichtiger ist dieser Zusatz. Grünlippmuschelpulver fördert die gesunde Gelenkentwicklung; unter anderem den Knorpelaufbau und die Gelenkschmiere. Auch für ältere Hunde oder für Tiere, die unter Arthrose leiden, ist Grünlippmuschelpulver unverzichtbar.

Falls der Welpe beginnen sollte, vermehrt mit den Vorderpfoten auszudrehen, wird eine Zugabe von Calcium-Karbonikum-Pulver empfohlen, zu erhalten in der Apotheke (manche kennen es auch als Schlämmkreide). Mit diesem Zusatz hört man auf, wenn die Beinstellung wieder in Ordnung ist. Für kleine Rassen reicht ein knapper viertel Teelöffel, für große bis sehr große Rassen, ein halber Teelöffel pro Tag.

Erwachsene Kleinhunde (bis ca. 15 kg): Benötigen ca. 1,5% des Körpergewichtes pro Tag.

Erwachsene Hunde (ab ca. 15 kg): Benötigen ca. 2% des Körpergewichtes pro Tag.

Kastraten: Benötigen ca. 0,5-1,5% des Körpergewichtes pro Tag weniger als die Richtlinie. Ist bei jeder Rasse sehr unterschiedlich und sollte durch Kontrolle des Gewichtes immer wieder kontrolliert werden.

Säugende Hündinnen: Benötigen je nach Welpenanzahl die doppelt- bis dreifache Menge pro Tag mehr als die Richtlinie.

Muss ich dem rohen Fleisch noch etwas hinzufügen oder was muss ich noch beachten?

Eine Gesamtfutterration kann z.B. aus ca. 80% Fleisch und ca. 20% Gemüse, Kräuter, Obst, Flocken (am besten getreidefrei) oder Milchprodukte und ggf. Öl (z.B. Lachsöl) bestehen.

Eine artgerechte Ernährung bedeutet auch Abwechslung. Gewisse Zusätze sollten schon ab und an dem Futter beigemengt werden. Wenn diese generell beigemischt wären, hätte der Hund ein Zuviel von einigen Vitaminen. Was nicht gesund für ihn wäre.

Ein Hund braucht Salz (Natrium). Wölfe nehmen in der Natur ausreichend Salz auf, wenn sie das sehr natriumhaltige Blut der Beutetiere fressen. Das im Handel erhältliche Fleisch ist abgehangen und damit fast ausgeblutet, so dass die Salzzufuhr nicht ausreicht. Der tägliche Bedarf beträgt 50 mg je kg Körpergewicht, der Tagesbedarf eines 20 kg schweren Hundes entspricht somit 4 Messerspitzen Salz. Eine Überdosierung kommt selten vor, da nicht benötigtes Salz bei entsprechendem Wasserangebot zum größten Teil ausgeschieden wird. Bei einer Überversorgung käme es zu folgenden Symptomen: Schwäche, Erbrechen, Durchfall und Herz- und Atemstörungen.

Dem Hund je nach Größe einmal bis dreimal in der Woche ein rohes Eigelb (ohne Eiweiß (Salmonellengefahr)) oder ein ganzes, gekochtes Ei mit Schale in/über das Futter geben. Darin enthalten sind Vitamin A und Biotin. Richtwert: Ein 30-35 kg Hund benötigt zweimal bis dreimal in der Woche ein Ei.

Einen Fastentag pro Woche sollte jeder Hund, ab einem Alter von ca. 1 Jahr, einlegen (sobald der Hund das Junghundalter erreicht hat). An diesem Tag wird nur Wasser gereicht.

Phasenweise für einige Wochen Bierhefepulver zum Futter geben - enthält die wichtigen B-Vitamine, viele Spurenelemente, Mineralstoffe und Aminosäuren sowie Biotin, Lysin, Lecithin, Metheonin und Cystin. Dadurch werden die Abwehrkräfte unterstützt und der Hund erhält ein noch schöneres Fell.

Auch Spirulina und Chlorella (Grünalgen) sind sehr gesund - sie enthalten viele Spurenelemente, die in der Nahrung normalerweise nicht vorkommen und wirken gleichzeitig entgiftend.

Ab und zu können Sie eine Mahlzeit auslassen und Ihrem Hund (vorausgesetzt, er verträgt Milchprodukte) stattdessen Magerquark, Vollmilchjoghurt oder körnigen Frischkäse mit püriertem Obst und einem Teelöffel kaltgeschleudertem Honig geben.

Wenn Ihr Tier keine Getreidemittelallergie hat, dann mischen sie ihm dann und wann, ein wenig vom Essen übrig gebliebene, gekochte Nudeln, Kartoffeln oder Reis unter sein Futter.

Zweimal bis dreimal in der Woche freut sich Ihr Hund auch über einen rohen, fleischigen Knochen. Sehr gut für die Zähne und als Zeitvertreib. Nachdem der Hund Knochen gefressen hat, ist es von Nutzen, ihm Sauerkraut mit etwas Öl untergemischt, zu füttern (verhindert Verstopfungen).

Um den Eiweissgehalt bei einer Diät zu reduzieren können Sie folgendermaßen vorgehen. Erhitzen Sie das Fleisch leicht z.B. in der Mikrowelle, in einem Topf oder mit heißem Wasser überbrühen. Dadurch werden die Elemente gespalten und das Fleisch ist für den Hund besser zu verarbeiten. Oder Sie geben etwas weniger Fleisch und geben noch etwas gekochte Kartoffeln dazu.

Was muss ich bei der Welpenaufzucht beachten?

Beginn der Fütterung bei Welpen mit MULDER Fertigmenü Pansen (Pens compleet) gewolft ab der 4. Lebenswoche.

Immer im Rhythmus von 4 Tagen die gleiche Sorte füttern: 4 Tage MULDER Fertigmenü Pansen (Pens compleet) gewolft | 4 Tage MULDER Fertigmenü Rindfleisch (Vlees compleet) gewolft | 4 Tage MULDER Fertigmenü Hühnerfleisch (Kip compleet) gewolft

Nach diesen zwölf Tagen, die Welpen pro Tag zu ½ mit MULDER Fertigmenü Hühnerfleisch (Kip compleet) gewolft und ¼ MULDER Fertigmenü Pansen (Pens compleet) gewolft und ¼ MULDER Fertigmenü Rindfleisch (Vlees compleet) gewolft füttern.

Ruhig zwei bis dreimal in der Woche Mahlzeiten ersetzen durch Milchprodukte z.B. Hüttenkäse oder Quark kombiniert mit Obst z.B. zerdrückter Banane und/oder Apfel.

Zweimal ein Eigelb pro Woche.

Ein Welpe und Junghund sollte im ersten Lebensjahr zusätzlich Grünlippmuschelpulver in das Futter bekommen. Je größer die Rasse, umso wichtiger ist dieser Zusatz. Grünlippmuschelpulver fördert die gesunde Gelenkentwicklung; unter anderem den Knorpelaufbau und die Gelenkschmiere. Auch für ältere Hunde oder für Tiere, die unter Arthrose leiden, ist Grünlippmuschelpulver unverzichtbar.

Falls der Welpe beginnen sollte, vermehrt mit den Vorderpfoten auszudrehen, wird eine Zugabe von Calcium-Karbonikum-Pulver empfohlen, zu erhalten in der Apotheke (manche kennen es auch als Schlämmkreide). Mit diesem Zusatz hört man auf, wenn die Beinstellung wieder in Ordnung ist. Für kleine Rassen reicht ein knapper viertel Teelöffel, für große bis sehr große Rassen, ein halber Teelöffel pro Tag.

Muss ich dem rohen Fleisch noch etwas hinzufügen oder was muss ich noch beachten?

Eine artgerechte Ernährung bedeutet auch Abwechslung. Gewisse Zusätze sollten schon ab und an dem Futter beigemengt werden.

Ein Hund braucht Salz (Natrium). Wölfe nehmen in der Natur ausreichend Salz auf, wenn sie das sehr natriumhaltige Blut der Beutetiere fressen. Das im Handel erhältliche Fleisch ist abgehangen und damit fast ausgeblutet, so dass die Salzzufuhr nicht ausreicht. Der tägliche Bedarf beträgt 50 mg je kg Körpergewicht, der Tagesbedarf eines 20 kg schweren Hundes entspricht somit 4 Messerspitzen Salz. Eine Überdosierung kommt selten vor, da nicht benötigtes Salz bei entsprechendem Wasserangebot zum größten Teil ausgeschieden wird. Bei einer Überversorgung käme es zu folgenden Symptomen: Schwäche, Erbrechen, Durchfall und Herz- und Atemstörungen.

Dem Hund je nach Größe einmal bis dreimal in der Woche ein rohes Eigelb (ohne Eiweiß (Salmonellengefahr)) oder ein ganzes, gekochtes Ei mit Schale in/über das Futter geben. Darin enthalten sind Vitamin A und Biotin.

Einen Fastentag pro Woche sollte jeder Hund, ab einem Alter von ca. 1 Jahr, einlegen. An diesem Tag wird nur Wasser gereicht.

Phasenweise für einige Wochen Bierhefepulver3) zum Futter geben - enthält die wichtigen B-Vitamine, viele Spurenelemente, Mineralstoffe und Aminosäuren sowie Biotin, Lysin, Lecithin, Metheonin und Cystin. Dadurch werden die Abwehrkräfte unterstützt und der Hund erhält ein noch schöneres Fell.

Auch Spirulina und Chlorella (Grünalgen) sind sehr gesund - sie enthalten viele Spurenelemente, die in der Nahrung normalerweise nicht vorkommen und wirken gleichzeitig entgiftend.

Ab und zu können Sie eine Mahlzeit auslassen und Ihrem Hund (vorausgesetzt, er verträgt Milchprodukte) stattdessen Magerquark, Vollmilchjoghurt oder körnigen Frischkäse mit püriertem Obst und einem Teelöffel kaltgeschleudertem Honig geben.

Wenn Ihr Tier keine Getreidemittelallergie hat, dann mischen sie ihm dann und wann, ein wenig vom Essen übrig gebliebene, gekochte Nudeln, Kartoffeln oder Reis unter sein Futter.

Zweimal bis dreimal in der Woche freut sich Ihr Hund auch über einen rohen, fleischigen Knochen. Sehr gut für die Zähne und als Zeitvertreib. Nachdem der Hund Knochen gefressen hat, ist es von Nutzen, ihm Sauerkraut mit etwas Öl untergemischt, zu füttern (verhindert Verstopfungen).

Wie soll ich auf Reisen rohes Fleisch füttern?

In einer gut isolierten Kühlbox ist tiefgefrorenes Fleisch bis zu einer Woche haltbar, da das Auftauen i.d.R. mehrere Tage dauert. Bei einer längeren Reise empfehlen wir jedoch, speziell hergestelltes Dosenfutter mit zu nehmen. Der einzige Unterschied zu den tiefgekühlten Produkten besteht darin, dass das rohe Fleisch durch schonendes Erhitzen und nicht durch Kälte für einen großen Zeitraum haltbar gemacht wird. Bei empfindlichen Hunden empfiehlt es sich, sie einige Tage vorher an das Dosenfutter zu gewöhnen.

Wie wird das rohe Fleisch verschickt, damit es gefroren ankommt?

Wir versenden unsere Ware prinzipiell mit DPD.

Wir verpacken das rohe Fleisch in Kartons die mit Styropor und Zeitungen ausgekleidet werden. Dadurch wird gewährleistet, dass es gut isoliert ist, und nicht aufgetaut bei Ihnen ankommt. Bitte beachten Sie: Eine geringe Befüllung des Kartons (unter 10 kg) bedingt einen schnelleren Temperaturanstieg und ein schnelleres Auftauen der Ware.

Für Futtermittel gelten andere Bestimmungen als für Lebensmittel: Selbst wenn das Futter an- oder aufgetaut sein sollte, ist dies kein Mangel - es kann sofort verfüttert, bzw. wieder eingefroren werden.

Sollten wir von Ihnen eine E-Mail Adresse haben, so bekommen Sie von uns eine E-Mail mit der Sendungsnummer Ihres Pakets zugeschickt. Mit dieser können Sie jederzeit verfolgen wo sich Ihr Paket gerade befindet. Bitte beachten Sie: Sobald Sie die E-Mail erhalten heißt dies lediglich das der Versandaufkleber ausgedruckt wurde, nicht dass die Ware unterwegs ist, i.d.R. wird diese am nächsten Morgen verschickt.

© THE PET WORLD | Zuletzt aktualisiert: 17. April 2018 | Alle Texte sind urheberrechtlich geschützt. Die Verwendung ohne Zustimmung des Urhebers ist untersagt. Unsere Empfehlungen und Ausführungen wurden sorgfältig recherchiert, sind jedoch ohne Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit. Im Einzelfall benötigt es immer auch die Betrachtung der individuellen Umstände und es muss entsprechend eine individuelle Vorgehensweise gewählt werden. Im Zweifelsfall sollte Unterstützung und Rat an entsprechender Stelle gesucht werden.